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Zitat:

„Dürfte ich das Unwort des Zeitalters bestimmen, so käme nur eines in Frage: kommunizieren. Ein Autor kommuniziert nicht mit seinem Leser. Er versucht ihn zu verführen, zu amüsieren, zu provozieren, zu beleben. Welch einen Reichtum an (noch lebendigen) inneren Bewegungen und entsprechenden Ausdrücken verschlingt ein solch brutales Müllschluckerwort! Mann und Frau kommunizieren nicht miteinander. Die vielfältigen Rätsel, die sie einander aufgeben, fänden ihre schalste Lösung, sobald dieser nichtige Begriff zwischen sie tritt. Ein Katholik, der meint, er kommuniziere mit Gott, gehört auf der Stelle exkommuniziert. Zu Gott betet man, und man unterhält nicht, sondern man empfängt eine Heilige Kommunion. All unsere glücklichen und vergeblichen Versuche, uns mit der Welt zu verständigen, uns zu berühren und zu beeinflussen, die ganze Artenvielfalt unserer Erregungen und Absichten fallen der Ödnis und der Monotonie eines soziotechnischen Kurzbegriffs zum Opfer. Damit leisten wir dem Nichtssagenden Vorschub, das unsere Sprache mit großem Appetit auffrisst.“

Botho Strauß: Der Untenstehende auf Zehenspitzen, 2004, ISBN 3-446-20491-1


Wir verstehen unter Kommunikation den Austausch von Daten - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Es geht hier um den Austausch, das Geben, Nehmen, und Wiedergeben von Informationen. Herr Strauß ist vollkommen im Recht mit seiner Behauptung, dass die Kommunikation nichts weiter, als ein Modeausdruck ist, der zumeist falsch, oder unbedacht verwendet wird.

Lassen Sie uns den Begriff aus rein technischer Sicht ansehen:

Es telefonieren zwei Personen. Sie säuselt ihm die heißesten Liebesschwüre in sein Ohr, die er mit voller Hingabe erwidert. Beide führen ein Gespräch, dass in keinem Falle mit einem Begriff wie "Kommunikation" herabgewürdigt werden sollte.

Schallwellen werden durch den luftgefüllten Zwischenraum zur Sprechmuschel ihres Telefonhörers übertragen, vom Telefon in elektronische Signale umgewandelt, über kilometerweite Glasphaser- und Kupferkabel zum Telefon von ihm übertragen, welches diese Signale wieder in den liebreizenden Klang der geliebten Stimme umwandelt.

In unserem Beispiel wird lediglich das kommunizierende Hilfsmittel (hier das Telefon) verwendet, um die Liebenden sich auch auf weite Entfernung, etwas näher sein zu lassen.

Das Ziel der Kommunikation ist es, dem Menschen einen Informationsaustausch zu ermöglichen, welcher unabhängig von Entfernung und Ort ist.

Unser Ziel ist es, Ihnen diese Kommunikation zu ermöglichen und jeglichen Austausch von Daten, oder gar Liebesschwüren, möglichst diskret und somit gesichert, zu gewährleisten.

Wir beraten Sie gerne. Treten Sie einfach mit uns in Kontakt.

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